Mehr über Sprünge


Dies nennt man einen zwei Punkt Sprung (oder jap. niken Tobi).

Einerseits wird er Dir mehr Einfluß über das Brett verschaffen, andererseits ist es wahrscheinlicher, dass die beiden Steine vom Gegner getrennt werden, weil die Lücke größer ist.

Es gibt noch drei Punkt Sprünge und vier Punkt Sprünge. Diese weiten Sprünge werden oft in der Eröffnung benutzt.


Dieser Sprung wird Rösselsprung (jap. Keima), wie im Schach, genannt.

Rösselsprünge werden häufig benutzt, um Ecken abzustecken, wie links gezeigt.


Dies nennt man Kosumi - ein Diagonalzug.

Die beiden Steine sind quasi miteinander verbunden. Aber der Satz ist ein bisschen langsam, weil die Ausdehnung vom ersten Stein kleiner ist, als bei den anderen Ausdehnungen, die wir uns angeschaut haben.


Auf einem größeren Brett (z.B. 13x13 oder 19x19), wird ein Sprung auf der dritten oder vierten Linie und parallel zum Rand als Ausdehnung bezeichnet. Die Bezeichnung "Sprung" ist hier eher unüblich, zumal die japanischen Ausdrücke die wir für Sprünge gelernt haben nicht für Ausdehnungen anzuwenden sind.

Diese Unterschiede werden aber erst klar, wenn man schon einige Erfahrung auf größeren Brettern gesammelt hat.


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